Wein-Ioga

Mein Weinleben kann ich in Dimensionen einteilen. Über die Webweinschule habe ich viel Kontakt mit Einsteigern. Bei Live-Veranstaltungen (zuletzt eher Videokonferenzen) unter anderem für Unternehmen treffe ich auch auf zum Wein gezwungene Biertrinker. Kernzielgruppe des Blogs sind Weinfreaks. Nur mit einer Zielgruppe komme ich mittlerweile eher selten in Kontakt: den Interessierten ohne große Ambitionen, die man hübsch als Ioga (oder Mehrzahl Iogas) abkürzen kann.

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Kasper aus der Kiste

Kaum etwas erfreut das Herz des Weinfreundes so sehr, wie die Veranstaltung einer Probe, bei der dann der vor Jahren entdeckte Geheimtipp so richtig abräumt. Vor diesem Hintergrund war der letzte Samstag für mich ein Höhepunkt meines Weinlebens.

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Die Wahrheit über die Nahe (2) – die Roten und Exoten

Machen Sie die Probe aufs Exempel: fragen Sie ihren Freundeskreis ab: ‚Nenne mir drei Weingüter von der Nahe!‘ Die Antwort dürfte erstaunlich oft lauten: ‚Dönnhoff, Emrich-Schönleber, Schäfer-Fröhlich‘, wobei letzteres häufiger durch Diel ersetzt werden dürfte, manchmal vielleicht durch Gut Hermannsberg, bei Jüngeren auch durch Tesch. Was haben alle diese Betriebe – außer Diel – gemein? Sie sind ausschließlich für Weißwein bekannt. Wenn sie überhaupt Rotwein machen, dann quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Und das ließe sich erweitern: Joh. Bapt. Schäfer, Kruger-Rumpf, Jakob Schneider, K. H. Schneider: gefühlt reine Weißweinproduzenten, haben auch diese großen Namen maximal fünf Prozent rote Reben im Portfolio und stellen sie selten auf den Probentisch.

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