Die Wahrheit über die Nahe (2) – die Roten und Exoten

Machen Sie die Probe aufs Exempel: fragen Sie ihren Freundeskreis ab: ‚Nenne mir drei Weingüter von der Nahe!‘ Die Antwort dürfte erstaunlich oft lauten: ‚Dönnhoff, Emrich-Schönleber, Schäfer-Fröhlich‘, wobei letzteres häufiger durch Diel ersetzt werden dürfte, manchmal vielleicht durch Gut Hermannsberg, bei Jüngeren auch durch Tesch. Was haben alle diese Betriebe – außer Diel – gemein? Sie sind ausschließlich für Weißwein bekannt. Wenn sie überhaupt Rotwein machen, dann quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Und das ließe sich erweitern: Joh. Bapt. Schäfer, Kruger-Rumpf, Jakob Schneider, K. H. Schneider: gefühlt reine Weißweinproduzenten, haben auch diese großen Namen maximal fünf Prozent rote Reben im Portfolio und stellen sie selten auf den Probentisch.

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Blindflug Folge 16: Männlichkeitsrituale und Waldbeeren im Pinot

Felix erklärt im Jahresrückblick, warum er keinen Jahresrückblick mehr liefern kann. Dazu schenkt er einen ganz tollen, aber sehr einfachen Wein ein, weil er gerne wissen möchte, ob dieses Podcast mehr Erdung braucht. Sascha meldet vorsichtshalber etwas Erdungs-Widerstand an und kontert mit exotischem Pinot.

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