Riesling 2011 – zehn Jahre danach

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass ich eine private Weinprobe im größeren Kreis veranstaltet habe. Damals ging es um eine Zehn-Jahres-Rückschau deutscher Pinots aus dem Jahrgang 2009. Die lange Pause war nicht nur den aktuellen Umständen geschuldet, sondern auch einem Mangel an 2010er-Weinen in meinem Keller. Von 2011 hatte ich dagegen erheblich größere Bestände. Kurz bevor die allgemeine Lage so eskaliert, dass private Versammlungen unverantwortlich werden, rief ich deswegen zu einer Probe der 2011er Riesling GGs (selbstverständlich als 2G+-Veranstaltung) mit insgesamt 19 Weinen, von denen einer Kork-bedingt auf der Strecke blieb.

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Die Überprüfung des Stellvertreters

COVID bringt vieles durcheinander, vor allem Zeitpläne. So kam es, dass die fränkische Prämierung ‚Best of Gold‘ dieses Jahr in die Berliner Sommerferien verschoben werden musste. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte ich nicht teilnehmen. Also schickte ich einen Stellvertreter. Dessen Arbeit galt es jetzt zu bewerten. Er hat seine Sache ordentlich gemacht.

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Wann ist ein GG ein GG? (1)

Es gibt zwei wichtige Voraussetzungen für das Gelingen eines Kommentars. Zum einen sollte der Autor Kenntnis von der korrekten journalistischen Form des Kommentars haben. Damit kann ich dienen. Zum anderen sollte er – das ist noch ein bisschen wichtiger – eine klare Meinung haben, die er zum Ausdruck bringen will. Damit kann ich leider nicht dienen. Also nennen wir das Folgende lieber ein ‚formloses Meinungsstück’.

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