Wir gehen in die Sommerpause und machen vorher noch einen Crashkurs Neuseeland. In der Zwischenzeit seid ihr gefragt.
Die Sommerpause kommt und wir haben eine bitte an Euch: nehmt an unserer Umfrage Teil, damit wir in der nächsten (und vielleicht letzten) Staffel dieses Podcasts genau die Weine besprechen, die euren Interessen entsprechen. Also hier entlang bitte. oder für C&P: https://forms.gle/iAqETppxAndLjmcN8
Wir tagen zu dritt und wie immer gibt es ein paar Probleme mit der Technik, aber auch dieses Mal ist das Ergebnis ungewohnt und nicht unhörbar: was ihr dieses Mal an Schmatzen auf die Ohren bekommt ist bei den meisten Kollegen normal. Wir müssen ein bisschen über Befindlichkeiten und Perspektiven sprechen und sehr viel über Neuseeland, denn wir haben gleich sechs Weine von dort im Glas.
Sauvignon und Chenin Blanc aus Neuseeland
Die ersten beiden Weine sind ein Sauvignon Blanc und ein Exot. Der Sauvignon Blanc Seaside Reserve 2024 vom Weingut te Pá bedient alle Klischees von der Überseebombe und ist trotzdem nicht banal und einfach. Das ist ein kräftiger und doch gut strukturierter Wein mit feinem Abgang. Der im anderen Kelch gereichte Chenin Blanc ‚Schisteaux‘ 2019 von Sato ist ein Opfer des schwarzen Glases, denn mit Kontext (wer denkt bei NZ schon an Chenin?) ergibt das alles Sinn und der Wein ist tatsächlich ziemlich großartig..
Chardonnay und stramme Thesen
Ob nun wirklich einige der besten Chardonnays der Welt aus Neuseeland stammen, vermögen wir nach einer Probe nicht zu sagen, aber Flight 2 war definitiv ein ganz wunderbares Wein-Erlebnis. 125 Gimblett 2021 von Trinity Hill und Cuvée Aux Antipodes 2022 von Prophet’s Rock haben uns alle drei zur fröhlichen Diskussion angeregt. Mit zwei Tagen Luft waren die Reste des Prophetenfelsen dann tatsächlich atemberaubend.
Im dritten, roten und letzten Flight geht es dann ans Eingemachte. Ata Rangi Masters Pinot Noir 2021 fällt durch und ist doch ziemlich sicher nur zu jung, schließlich hat schon der kleine Bruder auch im schwarzen Glas im richtigen Alter hier zeigen können, dass er gut ist. Der ‚Masters‘ ist eine schwer zu findende Einzellage, die wir definitiv in ein paar Jahren noch einmal verkosten müssen. Der Zweite Wein ist der 2021 Syrah Le Sol von Craggy Range. Kann was, aber richtig!
Viel Spaß bei einer neuen Episode unseres Podcasts.
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