Zwischenhoch

Ich weiß nicht, was ich von den diversen „Verschlussphasen“-Theorien bezüglich deutscher Rieslinge halten soll. Zwar habe auch ich schon des Öfteren Weine aus dieser Rebsorte im Glas gehabt, die sich „verschlossen“ präsentierten, also kaum Aromen preisgeben wollten (und die gleichen Weine ein Jahr vorher wie ein Jahr hinterher viel expressiver erlebt) aber eine generelle Regel konnte ich nicht erkennen. Zwischenhoch weiterlesen

Betriebsinterne Klassifikation

Für mich ist Wein ja in höchstem Maße sinnlich. Der Begriff ‚betriebsinterne Klassifikation‘ ist für mich nicht ganz so sinnlich. Warum so viele Winzer stundenlang über ihre ‚betriebsinterne Klassifikation‘ sprechen, wenn sie doch eigentlich auch von ihrem Wein erzählen könnten, wird mir ewig ein Rätsel sein. Betriebsinterne Klassifikation weiterlesen

Der nette Herr Busch…

Clemens Busch sieht ziemlich genau so aus, wie ich mir einen Biowinzer vorstelle. Und er ist mindestens so freundlich wie Peter Lustig (der aus dem Fernsehen). Ich bin ihm zweimal auf Messen begegnet, sozusagen beim Schnutentunken. Und selbst im größten Messestress beantwortet er freundlich alle Fragen. Der nette Herr Busch… weiterlesen

Wenn aus jungen Wilden alte Knacker werden, helfen Tomaten!

Wem die Überschrift wie erste dadaistische Gehversuche erscheinen, dem sei versichert, dass am Ende dieses Artikels alles Sinn ergeben wird. Tatsächlich habe ich beschlossen, demnächst verstärkt auf komplexe Überschriften zu setzen, denn ich bin jetzt ein Genussblog! Wer mich dort registriert hat, kann ich nur vermuten: es gibt vielleicht einen automatischen Abgleich mit Blogoscoop. Dort habe ich mich selbst registriert. Wenn aus jungen Wilden alte Knacker werden, helfen Tomaten! weiterlesen

Winter im Juni – der Name ist Programm…

…dachte ich mir, als diese Woche ein Paket mit Weinen des Weinguts Winter eintraf. Ich hatte es mir bestellt, weil das Weingut allenthalben als Aufsteiger und Winzer Stefan Winter als Supertalent beschrieben wird. Als ich dann jüngst schon wieder las, dass der Spitzenwein des Gutes, der ‘Riesling Leckerberg’, die Wucht in Tüten und der Basisriesling ein Preisleistungsgigant sei, war meine Neugierde geweckt. Die 2007er Weine sind noch bei diversen Händlern erhältlich. Ich testete gestern erst mal den Gutsriesling. Er ist mit 6,50€ für meinen Geschmack fair bepreist, kommt mit einem schicken Etikett daher und ist mit Schraubverschluss verschlossen (was ich gut finde). Winter im Juni – der Name ist Programm… weiterlesen