Ich war im Piemont, um Schaumweine zu verkosten, die es ganz überwiegend in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Nach 129 probierten Weinen möchte ich sagen, dass es sie leider nicht zu kaufen gibt und der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass sich das ändert.
Sollte dieser Bericht dazu beitragen, ginge das Kalkül des Herstellerkonsortiums auf, das mich zu dieser Reise eingeladen hatte. Wer hier länger liest, weiß, dass allein mein persönlicher Eindruck für die Berichterstattung maßgeblich ist. ‚Tausche Loblied gegen Einladung‘ findet nicht statt. Allerdings suche ich meine Reisen so aus, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit positive Eindrücke sammele. Das als Offenlegung vorweg.
Die hohen Langhe – Piemont zerklüftet
Alta Langa ist eine Region innerhalb des Piemonts, die nicht nur als Weinanbaugebiet (oder Subzone) von Bedeutung ist. Die Alta Langa, also die hohen Langhe verdanken ihre Schreibweise der Tatsache, das die Langhe im Piemontesischen Langa heißen. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen dem geografischen Gebiet und der DOCG-Zone: Ersteres bedeckt in Teilen die Provinzen Asti und Cuneo, letztere ragt in die Provinz Alessandria hinein.
Die Schaumweine nach dem Reglement der Schutzgemeinschaft Alta Langa sind in mehrfacher Hinsicht besonders. Da ist zunächst die Beschränkung auf zwei Rebsorten: Chardonnay und Spätburgunder. Ein bezeichnungsunschädlicher Verschnitt mit bis zu 10 Prozent der in den Langhe zugelassenen Rebsorten ist zulässig, mir aber bei keinem Wein begegnet. Dann ist die DOCG die einzige Herkunft (der Welt, soweit ich weiß), die eine Mindesthöhe für die Weinlagen vorschreibt. Sie müssen vollumfänglich oberhalb 250 Meter über Normalnull liegen. Da die Alta-Langa-Zone sich mit anderen überschneidet, etwa der Herkunft des Moscato d’Asti und Langhe DOC, gibt es entsprechend Weingüter, die in verschiedenen Höhen unterschiedliche DOC-Weine machen, teils aus der gleichen Rebsorte (etwa Langhe Chardonnay unter 250 Meter und Alta Langa darüber).
Zudem ist ein Alta Langa immer ein Jahrgangsschaumwein. Jahrgangscuvées oder der Einsatz von Reserveweinen sind untersagt. Mit 30 Monaten auf der Hefe haben sich die derzeit 90 Produzenten zur mit Abstand längsten Mindestausbauzeit der Schaumweinwelt verpflichtet. Die klare Abgrenzung zur Champagne ist vielleicht ein kluger Zug, erfolgte aber wohl gar nicht mit der Absicht, sich von der französischen Konkurrenz abzusetzen. Alta Langa sah sich lange nicht im Wettbewerb mit internationalen Produzenten.
Ausweitung durch Export
‚Wir produzieren aus dem Jahrgang 2024 die bisher mit Abstand größte Menge von 3,5 Millionen Flaschen und haben eine Exportquote von gerade einmal 15 Prozent‘, erklärte mir Giovanni Minetti, Präsident des Konsortiums beim Abendessen. Das ganze Gebiet schickt also im Jahr weniger Bubbles in die Welt als Moët&Chandon in einer Woche. Doch die Schutzgemeinschaft plant eine massive Ausweitung der Produktion: 5 Millionen Flaschen sind die Zielmarke in den nächsten Jahren und die zusätzliche Menge soll vor allem ins Ausland verkauft werden. Wohin genau gilt es noch zu bestimmen – unter anderem durch den Dialog mit den Teilnehmern von Veranstaltungen wie dieser.
Problem und Chance bei diesem Unterfangen sind eins: Die Schaumweine aus dem Piemont sind erheblich schwerer als weiter nördlich erzeugte Bubbles. Das drückt sich nicht in hohen Alkoholwerten aus, die liegen sehr einheitlich bei 12,5 Prozent. Es sind Extrakt und Glyzerin, die den Weinen eine größere Fülle verleihen. Die Mehrheit erscheint ohne zugesetzten Zucker in der Dosage – was hier ‚Pas Dose‘ heißt – und wirkt in der Blindverkostung trotzdem wie ein Brut-Schäumer. Dazu bieten viele Weine einen aromatischen Druck, wie man ihn in der Champagne seltener erlebt. Für den Willkommensschluck im Stehen, als Partybubbles oder als Aperitif sind viele Alta Langas zu expressiv. Als Speisenbegleiter hingegen eröffnen sie viele Möglichkeiten. Das stellten meine Gastgeber in den Mittelpunkt und so gab es an zwei Tagen 54 der 129 Weine zum Essen. Mit Kohlensäure, viel Säure und Fruchtdruck bei eher stoffiger Textur nahmen es die Weine auch mit schweren Gerichten auf. Davon gab es vor Ort einige, denn, wie es Massimo Camia, einer der Stars unter den vielen guten Köchen der Region bei unserem Kochkurs ausdrückte, die Piemonteser Küche ist alles, nur nicht leicht.
Riservas zum weißen Trüffel
Den Anfang machte ein Abendessen mit 17 Riservas. Am Vormittag des zweiten Tages gab es das große Blind-Tasting mit 69 Weinen der Kategorien weiß und rosé, gefolgt von einem Ausflug und dem abendlichen Magnum-Dinner mit weiteren 37 Weinen, bei dem ich aber nur noch ein paar Notizen zu Favoriten anfertigte. Mein Gesamteindruck war ausgesprochen positiv. Natürlich gibt es schwache Weine und gefällige Belanglosigkeiten unter den Erzeugnissen der Region, aber nicht mehr als anderswo auch. Aus der Hüfte geschossen möchte ich behaupten, dass das Niveau im Gebiet im Schnitt auf dem Level der Trento DOC liegt, etwas vor der Franciacorta, deutlich vor Oltrepo Pavese. Preislich sind die Weine sehr attraktiv, manche kosten keine 20 Euro, die 40 Euro reißen die wenigsten. Verfügbarkeiten sind hierzulande kaum gegeben, da es aber ein halbes Dutzend italienische Händler gibt, die ein breites Alta-Langa-Sortiment vorhalten und nach Deutschland versenden, steht einer gezielten Fortbildung wenig im Wege. Nur immer schön etwas zu Essen bereit haben, wenn es ans Verkosten geht. Hier ein paar Tips.
Riservas
Meine fünf Favoriten bei den Riservas entstammten ganz unterschiedlichen Welten. Der jüngste und älteste waren jeweils ohne Dosage. 2019 Riserva Zero von Enrico Serafino zeigte Druck und Leichtigkeit in Harmonie, tolle Frucht, feine Säure, passte sehr gut zur Pasta mit weißem Trüffel. Der 2014er 90 mesi von Daffara & Grasso überzeugte vor allem durch schöne Reifearomen in perfekter Balance mit kräftiger Säure.
Bei Terre del Barolo kommt die Riserva 2018 60 mesi aus der bekannten Reihe ‚Vinum Vita Est‘: Noble Nase; leicht balsamischer Gaumen; voll, weinig, wunderbar zum Essen, lässt danach aber nicht nach. Mein Wein des Abends. Dann Bera 2018: Verspielte Art, schöne Süße, große Mühelosigkeit: Das ist besonders schön. (Bera ist ein bockstarker Erzeuger, wenn es um Bubbles geht. Die Asti Spumante und Moscatos gehören zu den besten süßen Bubbles, die ich kenne). Schließlich noch Ettore Germano Blanc de Noir aus 2017: Wunderbar blumige Nase, auch am Gaumen auf angenehme Art parfümiert. Sehr fein, tänzelnd, leicht kreidig und besonders gut.
Die Tops des Alta-Langa-Tastings
Am nächsten Morgen folgte die große Blindverkostung, bei der ich reichlich guten Stoff zu probieren bekam. Zu den besonders erwähnenswerten gehörte
Steady-Unterstützern sei die im Anhang für sie bereitgestellte Arbeitsmappe empfohlen, in der sich noch etliche hochkarätige Tipps finden.
Vite Colte, Cinquecento brut, 2022: Fruchtig-süße Nase, Mandarine, zackige Säure, sehr trocken, straight, enorm kreidig, minimal bitter, ein Highlight
Cerrino, Pas Dose 2021: Die erste grüne Nase (im immerhin 22. Wein der Reise), dazu Apfelringe, am Gaumen sensationeller Antrunk, klassisch, mühelos, nix mit grün, dann leicht würziger Übergang zum Grande Finale, in dem ein winziges Bitterl für zusätzliche Erregung sorgt. Wow!
Contratto, Blanc de blancs Pas Dose 2021: Sehr schräges Holz in der Nase, das riecht wie eine Mischung aus Zündplättchen und Frittierfett, verstörend, aber nicht so schlimm, wie es klingt. Am Gaumen straff und zu sauer für diese Aromatik.
Fontanafredda Blanc de blancs Extra Brut 2021: In der Nase Feuerstein und Bratapfel, am Gaumen monströs mollig, aber nicht zu süß. Ein Schlachtschiff, aber was für eines. Großartig, wenn man sich drauf einlassen mag.
Pecchenino, Ecole Extra Brut 2021: Getrocknete Kräuter, Hefe und etwas Apfel in der Nase, viel Spiel am Gaumen, hell, leicht kreidig, aber auch leicht ölige Textur, auf der kräftigen Seite, aber spannend. Minimal zu süß? Ich finde ihn mindestens wunderbar.
Borgo Maragliano, Blanc de Blancs ‚Francesco Galliano‘ Brut 2021: In der Nase interessant: Süßholz und Rhabarber – und auch am Gaumen setzt sich das Hell-dunkel-Spiel fort, dazu reife Säure und eine für mich sehr passende Säure. Ist für solo zu üppig, obwohl jetzt ein Gläschen davon … Finde ich sehr stark.
Cerutti, Cuvée Enrico Cerutti Brut 2021: Graubrot und reifer Apfel in der Nase und am Gaumen dann ein helles Strahlen, das ich gar nicht erwartet hätte. Die Frucht ist überreif und der Wein alles andere als staubtrocken, aber der Wein hat ‚helle Energie‘ (wenn ich mal kurz esoterisch werden darf). Ebenfalls sehr stark
Cuvage, Brut 2021: Hier ist die Nase leicht parfümiert, die Frucht am Gaumen deutlich konventioneller. Den kann man ganz ohne Esoterik beschreiben: saftig (erste Verwendung dieser Beschreibung auf der ganzen Reise!) saftig und noch mal saftig, dann leicht kreidig, schönes Spiel aus Frucht, Zucker, Säure und Phenolik. Granate!
Bera, Extra Brut 2020: Leicht mollige Nase und auch am Gaumen grüßt der Bratapfel, die Dosage ist aber passend, wir sind auf der schweren Seite von zackig und tief in der Welt der Speisenbegleiter. Wo ist das Perlhuhn?
Ettore Germano, Blanc de Blanc Riserva 2017: Sehr flintige Nase, leicht kandierte Frucht am Gaumen, viel Extraktsüße, mittlerer Körper, tolle Säure, nach hinten raus kreidig schmirgelnd, deutlich komplexer als der Vorgänger, schöne Reifenoten. Besonders gut.
Anna Maria Abbona, Rosé ‚Clara‘ Extra Brut 2021: In der Nase Aloe Vera, am Gaumen rote Johannisbeeren, etwas Vanille, grüner Apfel, Zug und Länge, schöner Start in das Feld der Rosés!
Tenuta Il Falchetto, Rosé Pas Dose 2020: Wieder eher rotfruchtig in der Nase, am Gaumen zurückhaltende Frucht, das hat eine gewisse Strenge, wirkt fast zu trocken, aber dafür finden sich definitiv Einsatzgebiete. Große Klarheit im Antrunk, festes Schmirgeln im Abgang. Hat Tannin. Ein Highlight. Dem Wein haben wir hier im Podcast deutlich mehr Zeit gewidmet, was sich sehr gelohnt hat.
Exkursionen und große Flaschen
Um ein bisschen frische Luft zu schnappen, ging es nach dem Mittagessen raus in die Natur. Zwei Weingutsbesuche standen an. Während wir bei Borgo Maragliano vor allem die spektakuläre Architektur und Aussicht bewunderten, durften wir bei Colombo Alta Langas und auch die beiden schönen Pinot Noir des Hauses probieren.
Colombo 2021 im Vergleich (alle mit 4 Gramm dosiert)
Rosé, 30 Monate Hefelager: Ein bisschen beerig, etwas mürber Apfel und ein Hauch Vanille in der Nase. Am Gaumen zackige Säure, feine Frucht von schöner Klarheit, zugänglich, aber mit feiner Phenolik im Abgang ach sehr spannend. Mag ich sehr.
Blanc de Blancs aus der Magnum. Mein Glas riecht nach Pappkarton, deswegen keine Beschreibung der Nase. Am Gaumen tolle Chardonnay-Frucht, zupackende Säure, kräftiger Wein, unglaublich klar und lecker, dann kommt feine Phenolik im Abgang. Großer Wurf.
Blanc de Noir, 36 Monate Hefelager: Leicht würzige Nase, etwas weicherer Gaumen, etwas plüschig, aber immer noch sehr balanciert, wieder klar in der Frucht und insgesamt zupackend. Nach so einem Flight verstehe ich, warum Colombo zu den Spitzenerzeugern gezählt wird.
Colombo Alta Langa Rosé im Vergleich
2012, degorgiert 2017 nach 48 Monaten: Reife, weinige Nase, halb Schaumwein, halb Riesling Auslese. Am Gaumen tolle Reifearomen, Toffee und Haselnuss, aromatisch keine Rosé-Anmutung mehr, aber außerordentlich vergnüglich.
2016, degorgiert 2022 nach 60 Monaten: In der Nase und am Gaumen ziemlich viel Sahnekaramell, darunter auch noch klare Frucht. Mit Luft wandelt sich der Wein aber quasi zu Werther’s Original in flüssig. Sehr lecker. Aber davon trinkt man ein Glas, erfreut sich an der exotischen Aromatik und wechselt dann zu etwas mit mehr Klarheit.
2021, degorgiert 2024 nach 30 Monaten: Leicht beerige Nase, feine Muskatnote, würzig am Gaumen, dazu beerig, klar, aber in diesem Flight wirkt der Wein etwas zu süß für mich. Das ist deswegen spannend, weil wir den Wein je gerade zehn Minuten vorher schon verkostet haben und er mir da sehr gefallen hat. Vergleicht man diesen Eindruck mit dem wenige Zeilen weiter oben beschriebenen, sieht man zwar Gemeinsamkeiten, aber auch erhebliche Differenzen. Ein weiterer Beweis, wie sehr der Flight das Urteil beeinflusst.
Es war also eine willkommene Abwechslung, als wir auf Nachfrage auch die beiden Rotweine des Hauses verkosten durften.
Colombo, Pinot Nero 2020 ‚Apertura‘ Piemonte DOC. Deutsche-Spätburgunder-Nase! Am Gaumen wahnsinnig saftig, attraktive Frucht, leicht pfeffrig, tolle Säure. Wunderbar (auf eine sehr vertrauten Art).
Colombo, Pinot Nero 2020 ‚Maxima‘ Piemonte DOC. Etwas dunkler in der Nase, am Gaumen strenger, trockener (Zucker haben beide nicht, aber der Colombo hat eine fröhliche Fruchtsüße), dunkelbeerig, Pfeifentabak, rohes Fleisch, etwas entwickelter, minimal balsamisch. Schöne Länge, toller Wein.
Der Kellermeister beschrieb die Philosophie des Hauses sinngemäß so, dass es um Klarheit in der Textur gehe. Das klingt etwas schräg, erschließt sich aber anhand der Weine sehr gut.
Beim anschließenden Magnum-Dinner war aber auch ich dann in einem Modus, bei dem es nur noch darum ging, den ganz besonders guten ein Sternchen zu verleihen. Gatinera (72 Monate) von Fontanafredda und Garesio bekamen eines für ihre kernige Art. Abrigo Fratelli punktete mit Würze, Garbarino mit Frucht, Pecchenino lieferte ein schönes Komplettpaket und Ettore Germanos 2016 Blanc de Noir Riserva Pas Dose war mit seiner sexy Tropenfrucht der Wein des Abends.
Anbei noch die komplette Liste der verkosteten Weine vom Riserva-Diner und dem Grand Tasting. Wie immer gilt: es sind Kurznotizen, bitte nicht überbewerten. bitte nicht mit Dritten teilen und der Hinweis ‚mmm‘ heißt müsste man mehr Zeit für haben. Viel Spaß beim Stöbern und Danke für Eure Unterstützung.









Lieber Felix,
danke für den Beitrag.
Mir kam da bei dem Hinweis auf Steady eine Idee: Kannst du dir vorstellen, diese Listen einzeln hinter eine Pay Wall zu packen? Sicher gibt es einige Leser, die einzelne, aber nicht alle Artikel und vor allem Verkostungsnotizen lesen wollen. Ein monatlicher Betrag hat mich ehrlichgesagt bisher abgeschreckt.
Mit besten Grüßen
Thomas
Es ist ein jährlicher Beitrag, der mir monatlich zur Verfügung gestellt wird. Sollte ich aufhören, gibt es das überzahlte Geld zurück. Man kann unmittelbar nach Abschluss wieder kündigen, dann bleibt es bei einem Jahr. Der Grund sind die hohen Kosten der Payment-Ambieter. Deswegen wird es auch keine einzelnen Verkostungslisten geben, da ginge mehr als die Hälfte des Kaufpreises an Dritte. cheers. Felix
Lieber Felix,
vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und die Verkostungsnotizen einer mir bisher weitgehend komplett unbekannten (Schaumwein)region.
Das klingt sehr spannend und sehr guten und zum Essen passenden Schaumwein mache ich eh viel zu selten. Als mal was bestellen.
Im Netz habe ich v.a. zwei Händler mit einer größeren Auswahl gefunden (vino.com und hispavinus.de). Falls Du weitere Anbieter benennen kannst/möchtest, gerne.
Hätte Deine Vipino-Kollektion nicht noch Platz für den einen oder anderen Vertreter?
Viele Grüße aus dem Rheinland
Michael
Mit Superiore.de habe ich auch gute Erfahrungen: gut sortiert, gut funktionierender Webshop und adäquater Versand. Alta Langa haben sie derzeit allerdings „nur“ acht im Angebot.
Die Vipino-Idee finde ich sehr gut!
Bezüglich Vipino: das ist tatsächlich gerade in der Mache. Bei Hispavinus habe ich bisher zwei oder drei Mal etwas bestellt und es ging jeweils reibungslos, bei Vino.com einmal und ebenfalls geräuschlos.
Lieber Felix Bodmann,
Alles Gute im neuen Jahr!
Vielen Dank für den Artikel und die Einordnung der Langhe Schäumer.
Zufällig auch ich mit der besten Ehefrau in 9/24 bei Serafino (u.a.) gewesen. Es waren unglaublich gute Weine, die Schaumweine insbesondere, aber auch zB der Barolo Serralunga. (Das Weingut und natürlich das Piemont immer eine Weinreise wert.)
Preislich aber gerade Schaumweine so hoch, dass man sich schwer vorstellen kann dass die Appellation „einfach mal so“ 1,5Mio Flaschen mehr im Ausland verkaufen kann.
Mit besten Grüßen
Wolfgang May
Lieber Wolfgang, ich finde die Riserva mit unter 50 Euro tatsächlich ziemlich preisgünstig. Das geht in die gleichen Kanäle wie Barolo und Brunello und ich denke, 1,5 Millionen Flaschen finden da noch Platz. Das ist halt kein Schäumer für zwischendurch. Aber natürlich hat es schon mal Zeiten gegeben, in denen dieses Vorhaben leichter gewsen wäre 😉
cheers
Felix