Ribera del Duero Chablis Blindverkostung Podcast

Blindflug 109: Das neue Projekt

Sascha berichtet von seiner neuer Wein-Unternehmung und Felix lässt das Jahr Revue passieren.

Es gibt Tage, da streikt die Verkostungsmaschine. Doof, wenn das ausgerechnet an einem Tag passiert, an dem gleich zwei Blindflug-Produktionen anstehen. Bei der zweiten Folge kriegt Felix die Details zusammen, kann sich aber keinen Reim auf Saschas Wein machen und stochert umständlich im Nebel herum. Dafür unterhält Sascha das Publikum mit einer spannenden Geschichte zu seiner neuesten Unternehmung in der Weinwelt. Felix beantwortet zunächst eine Hörerfrage zum Thema Dekantieren alter Weine und erzählt dann von seinen schönsten Weinerlebnissen des letzten Jahres. Ins schwarze Glas bringt er dazu einen Wohlfühlwein für jeden Tag.

Peñalosa Crianza – ein Saft für alle Gelegenheiten

PEÑALOSA Crianza Bodegas Pascual

Das besondere an der Peñalosa-Linie des Weinguts Pascual ist die sehr traditionelle Machart. Zu der gibt es einen separaten Blogartikel und auch auf der Vipino-Seite des Weines ist sie beschrieben, denn dort gehört der Wein zu Felix’ Kollektion. Sehr nobles Holz, davon allerdings eine gute Portion, satte Frucht und schöne Würze, Kraft und feine Säure – der Peñalosa Crianza 2019 ist Ribera del Duero in Reinkultur, allerdings für ziemlich unschlagbare 15 Euro. Sascha verliebt sich spontan und Felix mag diesen Wein sowieso ganz besonders.

Patrick Piuze – Les Clos vom Shooting Star

Chablis Grand Cru Patrick Piuze

Sascha tischt groß auf. Patrick Piuze, Chablis Grand Crus ‚Les Clos‘, 2018 ist die von vielen als beste Grand Cru Lage der Region bezeichnete Lage aus der Hand des wahlweise Shooting- oder Rock Star genannten Kanadiers Piuze. Es muss der Jahrgang sein, denn der Wein wird üblicherweise für seine große Finesse gelobt. Sascha und Felix finden ihn aber eher (zu) üppig. Das zeigt mal wieder auch Stars können nicht zaubern. Ist irgendwie beruhigend.

Viel Spaß bei einer neuen Episode unseres Podcasts.

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7 Gedanken zu „Blindflug 109: Das neue Projekt“

  1. Hi Felix,
    ich bin noch Student und kaufe Weine größtenteils unter 20 Euro, seltener zwischen 20 und 30 Euro. Jetzt habe ich von meinem Onkel einen Mövenpick-Gutschein über 70 Euro zu Weihnachten erhalten und beschlossen, diese Gelegenheit zur Erkundung neuer Sphären zu nutzen. Kurz gesagt: Eine Pulle für 70 Euro. Mir ist aber wichtig, für dieses Geld maximalen Value zu bekommen, also nicht 50 für den Namen zu bezahlen und den Rest für die Weinqualität. Da du mal erwähntest, früher guter Mövenpick-Kunde gewesen zu sein, kannst du mir vielleicht helfen: Wo sollte ich für guten Syrah oder Cabernet hingehen, um ein echtes „Wow-Erlebnis“ für meine 70 Euro zu bekommen? In Betracht ziehe ich bisher Cote-Rotie/Hermitage, Napa-Cabernet, Südamerika (z.B. Don Maximiano). Über jeden Tipp freue ich mich mega 🙂

    Beste Grüße aus Frankfurt, Marc

      1. Die Möglichkeit ja, aber es geht mir eher um eine zeitnahe Erfahrung, im besten Fall eine Art „Erleuchtung“, was es da oben noch alles so gibt. Sollte ich in puncto Trinkreife eher Richtung Napa Cabernet/Zinfandel, die Großen aus Südamerika (Kai Carmenere, Don Maximiano 2012) oder vielleicht Châteauneuf du Pape blicken (da wäre auch Tardieu Laurent im Spiel)? Oder anders gefragt, wenn du einen kräftigen Rotwein mit früher Trinkreife wählen müsstest, wo würdest du als erstes hinschielen?

          1. Danke des Ratschlags 🙂 Der Don Max war mir von Beginn an sympathisch, weil ich guten Value aus Chile in den unteren Preisklassen gewohnt bin und hoffe, dass sich dieses Prinzip auf die Oberklasse übertragen lässt. Die haben 2012 und 2015 im Angebot, beide gleich teuer, beide Suckling 96 Punkte….intuitiv würde ich zum Älteren greifen, was meinst du?

            1. Laut Beschreibung hat der 15er nur 14 Alk. und bei cellar tracker schneidet der erheblich besser ab. Der 12 er ist mehr Trinkmarmelade (ist auch was Tolles) der 15er scheint etwas leiser zu sein.

              1. Perfekt, vielen Dank der Zusatzinfo. Dann werde ich wohl Marmelade schlürfen, zumal ich das Jahr 2012 mit schöneren Erinnerungen verbinde als 2015 (sehr rationales Argument, ich weiß). Ich werde dir berichten! LG Marc

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