Podcast Wie schmeckt Boden Wein

Blindflug 84: Wie schmeckt Boden?

Es ist Januar, aber wir haben Alkohol im Glas, denn wir haben im Dezember zwei Folgen vorproduziert. Also gibt es heute zwei edle Weine aus Frankreich, einen in Rot und einen mit Kohlensäure.

Nachdem sich die Folgen mit alkoholfreien Alternativen im Glas eher geringer Beliebtheit erfreuen, haben wir ein Einsehen. Dieses Jahr versüßen wir Euch den dry January mit vorproduzierten Folgen, in denen wir hemmungslos dem Alkohol zusprechen. Den Anfang machen großartige Weine aus Frankreich.

Pegau: Châteauneuf geht immer

Domaine du Pegau Cuvee Reserve

Der Cuvée Reserve Châteauneuf du Pape 2007 der Domaine du Pegau ist so etwas wie ein Lieblingswein von Sascha. Den kann man immer trinken. Also gibt es dieses mal eine sichere Bank. Der Wein ist sehr mild in der Säure, macht das mit extrafeinem Gerbstoff aber mehr als wett. Die Qualität des Weines ist herausragend. Felix ist entsprechend begeistert und tippt blind auf eine Grenache-dominierte Civée aus Südfrankreich. Bei 80 Prozent Grenache darf man das wohl als Treffer bezeichnen. Allerdings hätte er den Wein jünger geschätzt. Da ist es wieder: das Thema Haltbarkeit an der Rhone. Die Weine verändern sich erfahrungsgemäß in den ersten fünf bis sieben Jahren und halten dieses Niveau dann – manchmal nur ein paar Jahre und manchmal ewig lang, wie hier bei diesem Pegau.

Tristan Hyest: Champagnertüftelei

Champagne Tristan Hyest Bord de Marne

Felix findet: wir haben zu wenig Freakstoff aus der Champagne getrunken. Also ändern wir das jetzt. 40% Pinot Meunier und eine Grundweincuvée, die zu 50 Prozent im Solera-Verfahren reift, dazu eine Dosage auf 2,66 Gramm Zucker – das sind die Eckdaten eines wunderbaren Champagners. Sascha tippt zwar auf Sekt, mag den Bord de Marne von Champagne Tristan Hyest in seinem Glas aber sehr. Der Meunier bringt lebendige Zitrusfrische, während das Solera-Verfahren für würzigen Druck sorgt. So darf 2022 gerne weitergehen.

Viel Spaß bei einer neuen Episode unseres Podcasts.

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6 Gedanken zu „Blindflug 84: Wie schmeckt Boden?“

  1. Hallo Felix und Danke für die interessanten Folge. Da ich Neuling bei Eurem Podcast bin: gibt es eine Liste der Flaschenparade? Oder „müsste“ ich alle 2021er Folgen dafür anhören? 🙂
    VG, Manssur

  2. Frohes Neues Jahr Ihr beiden vom besten Weinpodcast ever. War wieder einmal eine sehr interessante Folge. Auch das Thema Dekantieren in der letzten Folge fand ich super und deckt sich mit meinen Erfahrungen. Es kommt immer auf den Wein an 😉

    P.S.: TIP an Daniel zur Lagerfähigkeit: Falls Du das Experiment auch mit guten Rotweinen machen möchtest, wäre jetzt eine gute Gelegenheit bei roten Bordeaux aus den Jahren 2019 oder 2020, die gibt es jetzt noch in Subskription. Z.B. Chateau Pedesclaux (Cabernet Sauvignon, 5. Cru Classe Pauillac um ca.35 Euro) Mein Tip: 6 Flaschen kaufen und nach 8-10-12-15-18-20 Jahren trinken. Oder auch ganz kleine Weine wie Chateau Senejac oder Chateau d´Éscurac (10-15 Euro), die sind nicht so teuer und entwickeln sich schon in den ersten 10 Jahren zu richtig schönen Bordeaux.

    Viele Grüße und macht so weiter.
    Claudius

  3. Interessanter Beitrag zur Terroirdebatte. Ich bin zwar kein echter Pfälzer aber in meinen zwei Monaten bei Rebholz hab ich doch gelernt, dass es „Keschdebusch“ ausgesprochen wird :D.

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