Domaine de l'Horizon Hahnmühle

Blindflug 48: Weinkunst aus dem Hochregal

Felix erzählt von einem verzweifelten Insider, Sascha berichtet von einem zufriedenen Quereinsteiger, dazu gibt es zwei Weine, die beide rundum glücklich machen – große Kunst und glückliche Plaudertaschen!

Die Geschichte eines Kunstkritikers, der (manchmal) an der Kunstszene verzweifelt, erzählt von einem Weinkritiker, der (manchmal) an der Weinszene verzweifelt. Ein Fotograf, der endlich mal jemanden fotografieren konnte, mit dem er gerne ein Glas Wein trinken würde. Das sind die Themen, die diese Episode Blindflug füttern.

Hahnmühle – 100 Jahre Spitzenwein

Hahnmühle Oberndorfer Weissburgunder

Die Hahnmühle aus dem Anbaugebiet Nahe feiert dieses Jahr ihr hundertstes Jubiläum. Mit Johannes Linxweiler steht seit drei Jahren die nächste Generation im Keller. Dass er eine gewisse Vorliebe für Weinbereitung mit geringer Intervention hat, schmeckt man dem von Felix eingeschenkten Oberndorfer Weissburgunder 2018 durchaus an, allerdings fließt eine winzige Extraportion Gerbstoff so gekonnt in das Geschmacksbild ein, dass sie vor allem die niedrige Säure ausgleicht. Das sorgt für tollen Zug. Sascha schenkt sich nach und genießt in großen Schlucken.

Domaine de’l Horizon – die Alternativ-Institution

L'Esprit blanc de Domaine de l'Horizon

Mit dem weißen Zweitwein, dem L’Esprit blanc 2018 der Domaine de l’Horizon von der Côtes Catalanes rennt Sascha bei Felix offene Türen ein. Dazu erzählt er die Geschichte der Entstehung des Weingutes und womit sich Co-Eigner Joachim Christ dieses Hobby ermöglicht. Felix versteigt sich zur Aussage, dass jeder deutsche Weinfan einmal einen Weißen dieses Gutes getrunken haben muss. Mehr Begeisterung geht kaum!

Viel Spaß mit einem neuen Blindflug!

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3 Gedanken zu „Blindflug 48: Weinkunst aus dem Hochregal“

  1. Schöne Folge und interessante Weinauswahl – die mich zudem daran erinnert hat, dass ich selbst noch ein paar Rote von Domaine de l‘Horizon im Keller liegen habe und demnächst einmal öffnen sollte (2009er oder 2010er l‘Esprit). Irgendwie ist das Weingut bei mir die letzten Jahre leider total aus dem Fokus geraten…würdet Ihr sagen, dass der 18er l‘Esprit blanc auch etwas für jemanden – wie mich – ist, der mit so richtig apfelmostnasigen Naturweinen so gar nichts anfangen kann und sonst weintechnisch eher auf „klassische“ Sachen wie Sebastian steht? Diese zwar oft und gerne auch naturnah, biodynamisch, „dreckig“ vergoren oder sonst was, aber eben kein verkappter Apfelwein ;-).

      1. Sehr schön, danke für den Input – dann muss ich das glatt mal bestellen die Tage. Und ich meinte natürlich Sascha und nicht Sebastian, freudscher Verschreiber ;-)…

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