Zwei absolute Highlights machen Zwischenstopp in unseren schwarzen Gläsern: Luce Brunello und Puligny-Montrachet 1er Cru. Dazu gibt es einen kleinen Zwischenstand über den Deutschen Weinmarkt und ein paar Tipps, wie man ihn erfolgreich bearbeiten kann.
Felix hat einen Vortrag auf der ProWein gehalten. Thema war der Deutsche MArkt und wie ausländische Produzenten ihre Erfolgschancen bei einem Markteintritt erhöhen können. Darum gehts es heute auch in seinem Redebeitrag. Sascha berichtet von einer gelungenen Burgunderprobe und gibt eine Vorschau zum Champagner-Popup.
Luce Brunello 2021 – so feines Tannin
Felix hat eine Pressemitteilung zum Erscheinen des neuen Jahrgangs zum Anlass genommen, endlich einmal den Luce Brunello für den Blindflug abzufordern. Der Jahrgang 2021 zeigt ein fantastisches Potenzial mit einer bemerkenswerten Eleganz im Tannin. Leise, geschliffen, fein – das hat nicht ansatzweise den Blockbuster-Charakter, mit dem der Supertoskaner gleichen Namens manchmal über das Ziel hinaus schießt. Der Brunello ist ein großer Wurf
Puligny-Montrachet 1er – so betörende Frucht
Der erste Wein war kaum zu toppen, doch Saschas Mitbringsel hat es geschafft. Jacques Prieur, Puligny-Montrachet 1er Cru ‚Les Combettes‘ 2013 entspricht dabei nicht den klassischen Vorgaben, denn er ist in der Säure eher mild und kaum nussig oder cremig. Die Frucht ist außergewöhnlich, aber umwerfend. Felix kommt nicht auf Chardonnay, hat keine Ahnung, was es sein könnte – außer ein ganz großer Wein.
Viel Spaß bei einer neuen Episode unseres Podcasts.
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Zuerst mal vielen Dank für den großartigen Podcast! Eine minimale Anmerkung zum Campo Eliseo : den gibt’s durchaus in Deutschland, absurderweise via Amazon. Teilweise zahlt man da unter 20€. Ob das über Importeure im Ausland kommt, kann ich natürlich nicht ausschließen.
Hast Du bei Amazon auf den Jahrgang geguckt? Das ist 2018 (!). Bei Vinello gibt es immerhin 2022. Ich würde das eher nicht als ‚Den gibt es auch in Deutschland‘ bezeichnen. Natürlich kannst Du aus Deutschland heraus diesen Wein auf diversen Plattformen oder in ausländischen Shops kaufen, und es wird ihn Dir auch jemand liefern. Sollte ich den Eindruck erweckt haben, es sei unmöglich diesen Wein zu erwerben, wenn man seinen Wohnsitz in Deutschland hat, dann habe ich mich umständlich ausgedrückt. Ich meinte, dass es für diesen Wein keinen Importeur in Deutschland gibt.
Danke fürs Klarstellen, ich hatte es beim ersten Hören nicht nur auf den fehlenden Importeur sondern auf die „einfache“ Verfügbarkeit in Deutschland bezogen. Das wäre für mich Amazon direkt (nicht mal über Shops oder Drittanbieter auf Amazon), aber wenn man den nicht selbst mal da entdeckt hat kommt man vermutlich auch nicht auf so abwegige Fragen 🙂
Spannenderweise war der Campo Eliseo von 2022 bis 2025 bei Schlumberger im Portfolio, aber scheinbar gibt es dafür wirklich keinen Markt in Deutschland (was die 2018er Flaschen bei Amazon bestätigen, vermutlich sind das die Reste aus dieser Zeit)
Das sind die Reste aus der wellenförmigen Wein-Einkaufspolitik von Amazon, die ich irgendwann mal im Podcast erklärt habe.