Weinbattle Wette

Blindflug 37: Die Tausend-Euro-Wette

Endlich ist es so weit: Wir treffen uns zur Live-Ausgabe mit Hörern und trinken für den guten Zweck.

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Clos de la Roche von Rousseau – Ehrfurcht!

 Clos-de-la-Roche Rousseau

Sascha geht in die Wette um die Gunst der Mittrinker mit einer ganz großen Kanone: Burgund, feinste Lage, bester Erzeuger, guter Jahrgang, perfekt gereift. Clos de la Roche Grand Cru 2010 von Rousseau ist genau so grandios, wie man sich das von einem 500-Euro-Wein erhofft. Die meisten Menschen träumen davon, so etwas einmal trinken zu dürfen – und warten vergebens auf die Erfüllung dieses Traums. Hier strahlt der Wein so viel Typizität aus, dass auch die feinen schwarzen Gläser unseres Partners Sophienwald keine abschirmende Wirkung haben: alle sind sich einig, dass Pinot Noir aus dem Burgund im Glas ist – weltklasse.

Emrich-Schönleber ‘A de L’ – Magnum ahoi

Emrich Schönleber A de L

Felix serviert einen gereiften trockenen Riesling, allerdings nicht irgendeinen. Der ‘A de L’ Riesling trocken 2009 von Emrich-Schönleber ist ein Versteigerungswein, der in winziger Auflage nur in Magnums und Doppelmagnums erschienen ist. Er präsentiert sich auf dem allerhöchsten Riesling-Niveau. Es gibt große GG und dann gibt es diese kleine Ebene darüber, auf der sich nur ganz wenige Weine tummeln. Dieser gehört dazu. Aber hat er das Zeug die Burgunderlegende zu besiegen?

Hört selbst!

Hier geht es zur Episodenübersicht.

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…und auf TuneIn

9 Gedanken zu „Blindflug 37: Die Tausend-Euro-Wette“

  1. Eine Frage zu den schwarzen Gläsern: Von Sophienwald kann ich die im Netz nicht finden. Soll das so? Und wenn ja – gibt es Empfehlungen für Alternativen?

  2. Hallo Felix,

    vielen Dank für das Teilhaben deiner Kaufentscheidungen für 2018, sowie allem anderen was du hier über Wein schreibst. Ich bin sehr begeistert. Da ich im Sommer sehr oft in Galizien bin und ich es da landschaftlich wie kulinarisch wunderbar finde, bin ich gerade sehr hellhörig geworden, dass du so viele unterschiedliche Rias Baixas gekauft hast. Ich liebe die Weine aus dem Gebiet. Ich wäre dir total dankbar, wenn du mich an diesen Kaufentscheidungen auch teilhaben lässt 🙂

    Viele Grüße, Johannes

    1. Oh, da bin ich ziemlich einfallslos und nehme die üblichen Verdächtigen: Forjas del Salnes, Pazo de Señorans, Pazo Barrantes, Sin Palabras (Weingutsnamen kann ich mir nicht merken), Rodrigo Mendez und alles von Eulogio Pomares (sein Label wie auch Zárate), und dann immer irgendwelchen Beifang, den ich mal ausprobieren muss.

  3. Lieber Felix,
    dies ist eine ganz besonders interessante Folge wie ich finde. Total kurzweilig. Vielen Dank dafür!
    Zwei allgemeine Fragen meinerseits:
    1. Wie sieht dein aktuelles Verhältnis zur W.E.G. aus? Zum neuen Wein von Wittmann/Clüsserath kam leider noch kein Bericht. Ist da noch was in Planung oder ist die WEG für die tot, wie du es sinngemäß im Artikel zum Back to our future – Wein nennst?
    2. Es gab deinerseits noch keine Hinweise über die Einkaufsstrategie für den 18er Jahrgang. Es würde mich jedoch sehr interessieren was du empfiehlst. Oder kaufst du aufgrund deiner GM-Tätigkeit sogut wie keinen Wein mehr weshalb du mit dem Thema nichts anfangen kannst? Bei den Berichte aus Wiesbaden kann man ja schon einiges Erfahren, aber es interessiert mich, was in deinem Keller landet!

    Beste Grüße

    1. Lieber Max,
      den letzten WEG-Wein fand ich ganz schön, aber es hat sich nichts zu schreiben ergeben. Ich bin noch ‘Mitglied’ und demnächst kommt ja wohl auch die neue Entdeckung. Mal schauen.
      ich habe mir dieses Jahr Dönnhoff nachgekauft, Höllenpfad, den ich im GM mit 98 fürs Finale nominiert hatte, aus dem er mit 99 Punkten rauskam. Daneben Lauer und Gunderloch. Aber das waren winzige Mengen, ich habe viel zu viel Riesling im Keller. Ich habe ziemlich viel Rias Baixas gekauft, bestimmt zwanzig verschiedene sowie weiterhin viel Schaumwein, etliches aus dem Trento und auch Franciacorta.
      cheers
      Felix

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