Einfach mal die Klappe halten…

Ja, das Originalzitat ist etwas derber, aber es weiß ja jeder, wie es geht. Hier geht es um einen Jahresrückblick, Horizonterweiterung und Weine, die mich sprachlos machen, obwohl sie doch so viele banale Brüder haben. Aber der Reihe nach. Einfach mal die Klappe halten… weiterlesen

Revolution und Seidenschals

Am 27. November findet die zweite RAW Wine Berlin statt, die Messe für Naturweine. Und weil man über die Messe nicht mehr ideologiefrei diskutieren kann, reden wir doch mal über deren Besucher. Und wenn wir gerade dabei sind, klären wir auch gleich die Frage, wer hipper ist: London oder Berlin. Revolution und Seidenschals weiterlesen

Kolosse und ein Liebster Award

Blogger professionalisieren sich, liest man allenthalben und das stimmt sicher. Eigentlich ist das schön, allerdings geht damit auch eine Eigenart der Blogosphäre verloren: Wir teilen immer weniger – fremde Beiträge, unsere Besucherströme, Meinungen und Kommentare. Neulich bin ich in die Anfänge des Bloggens zurückgebeamt worden. Das war ein Denkanstoß, den ich jetzt endlich aufnehme: Ab und zu sollte jeder Blogger den Blick mal nach rechts und links wenden und ein paar Kollegen auf das Schild heben. Kolosse und ein Liebster Award weiterlesen

Wiener Wagnis

Die Frage, ob es so etwas wie ‚mutige Winzer‘ gibt, ist quasi eines der Leitmotive dieses Blogs (Leitmotiv ist die etwas hochtrabende Bezeichnung dafür, dass Sie gelegentlich beim Lesen der ersten Sätze eines Artikels denken: ‚Fängt der schon wieder damit an…‘). Ich glaube, dieser Tage habe ich einen gefunden, oder zumindest bin ich einer für mich sinnhaften Definition näher gekommen. Die hat mit der Fallhöhe zu tun. Wiener Wagnis weiterlesen

Von Bio-Buben und Unterstockbürsten

Ich war zum Weingipfel Österreich eingeladen. Mit Schreibern, Gastronomen und Händlern aus 38 Nationen erkundete ich Österreich und seine Weine. Zu so einem Spektakel gehören immer Money-can’t-buy-experiences (toller Anglizismus), also etwa Wanderungen in wunderschöne Steilhänge, wo unsereiner (tolles deutsches Wort) dann mit berühmten Winzern längst vergriffene, manchmal unbezahlbare Weine verkosten darf, weil das unsereinem enorm schmeichelt und unsereinen irgendwie in die Pflicht nimmt hinterher schwelgerisch darüber zu berichten. Von Bio-Buben und Unterstockbürsten weiterlesen