Gut aussehende Verkoster

Immer wieder dreht es sich in diesem Blog um die Frage, was denn nun ein Weinkritiker, Weinkenner oder selbsternannter Weinexperte alles können muss und können kann. Und weil ich einen Artikel gelesen habe, der mir Denkanstöße bot, müssen meine Leser an einer weiteren Etappe meines ewigen Grübelns teilhaben (Sie können diesen Artikel auch überspringen, noch haben Sie die Chance zur Flucht). Glücklicherweise tauchte in dem Artikel auch ein Wein auf, der mich daran erinnerte, dass ich hier dringend noch kürzlich getrunkene Weine besprechen muss. Wer bis zum Ende durchhält, wird deshalb mit zwei semifreakigen Weinempfehlungen belohnt. 
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Kolosse und ein Liebster Award

Blogger professionalisieren sich, liest man allenthalben und das stimmt sicher. Eigentlich ist das schön, allerdings geht damit auch eine Eigenart der Blogosphäre verloren: Wir teilen immer weniger – fremde Beiträge, unsere Besucherströme, Meinungen und Kommentare. Neulich bin ich in die Anfänge des Bloggens zurückgebeamt worden. Das war ein Denkanstoß, den ich jetzt endlich aufnehme: Ab und zu sollte jeder Blogger den Blick mal nach rechts und links wenden und ein paar Kollegen auf das Schild heben. Kolosse und ein Liebster Award weiterlesen

Der Wiesbadener Wirsching-Graben

Die VDP Große Gewächs Probe in Wiesbaden hat dieses Jahr eine Premiere erlebt: die Social Media Lümmel (von der nicht ganz letzten Bank). Und ich gebe offen zu, ich bin sehr glücklich, ein Teil dieses Quartetts gewesen zu sein – oder sagen wir dieses durch den Wiesbadener Wirsching-Graben geteilten Doppel-Duos. Der Wiesbadener Wirsching-Graben weiterlesen

Wein Social Media Bullshit Bingo

Bei mir daheim hängt der Haussegen schief. Meine Frau sagt, ich mache unserer Tochter Angst. Ich solle aufhören ständig laut durchs Haus zu rufen. Aber ich kann nicht anders. Ich habe ein neues Lieblingsspiel: Wein Social Media Bullshit Bingo. Wein Social Media Bullshit Bingo weiterlesen

Das Jahr der wilden Kerle

Wie immer mit Verspätung: ein Jahresrückblick (Teil 1).

2014 stand für mich im Zeichen des Orange-Mainstreamings. Wen das jetzt an Gender-Mainstreaming erinnert – soll es auch, denn ich sehe strukturelle Parallelen (was eine verquaste Formulierung dafür ist, dass ich beides ein wenig verquast finde). Orange hat sich als Trend nicht durchgesetzt (man verzeihe mir, dass ich wider besseren Wissens orange jetzt für den ganzen ‚Natural Wine‘-Zirkus in Sippenhaft nehme), aber es hat aufgrund einer sehr aktiven Anhängerschaft einen erheblichen Einfluss auf die Weintrinkerszene gehabt. Das Jahr der wilden Kerle weiterlesen